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01.10.2017 - ADAC NEC SSP300

ADAC Northern Europe Cup: Buis und Soppe gewinnen packendes Finale in Assen, Georgi ist GP-Champion

  • Jeffrey Buis feiert seinen ersten Standard-Sieg
  • GP-Klasse: Walid Khan Soppe setzt seine Pole optimal um
  • Tim Georgi erobert die GP-Krone


Assen. In zwei packenden finalen Rennen auf dem TT Circuit Assen entschieden die Piloten des ADAC Northern Europe Cup im Rahmen der britischen Superbike Meisterschaft am Sonntag die Titelträger. Während Jeffrey Buis (15, NED) auf seiner Heimstrecke seinen ersten Sieg feierte, gewann Walid Khan Soppe (17, NED) das Rennen der GP-Klasse. Tim Georgi (17, GER) sicherte sich nach an einem spannenden Finalwochenende schließlich den Titel der Grand-Prix-Kategorie.
 
Im zweiten und letzten Rennen der Standard-Klasse startete Dirk Geiger (15, GER) von der Pole Position, nachdem er sich schon am Samstag den Titel der Kategorie gesichert hatte. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport wurde schnell in einen spannenden Kampf verwickelt, der sich von der ersten bis zur zwölften Runde hinzog und zahlreicher Positionswechsel bot.
 
Leon Orgis (16, GER), Luca de Vleeschauwer (15, BEL), Toni Erhard (16, GER), Philipp Freitag (20, GER), sowie Geiger und Buis waren ab der ersten Runde in den harten Kampf involviert. Am Ende sah de Vleeschauwer die Zielflagge zwar als Erster, erhielt aber direkt nach dem Rennen eine Strafe von 0,5 Sekunden, nachdem er in der letzten Schikane die Strecke verlassen hatte. Der strahlende Sieger hieß so Buis. Währenddessen schlug Orgis seinen Kiefer Racing Teamkollegen Geiger um nur 0,049 Sekunden im Kampf um Platz zwei. Geiger wurde Dritter, gefolgt von de Vleeschauwer nach der Strafe und Erhard auf Rang fünf. 
 
Nachdem sich Geiger schon am Samstag den Titel gesichert hatte und in der Endabrechnung insgesamt 222 Punkte auf seinem Konto ansammeln konnte, kämpften Freitag und Orgis dahinter noch um den Vizemeistertitel. Mit 166 Punkten erobert Orgis den zweiten Gesamtrang vor Freitag mit 152 Punkten. Erhard und de Vleeschauwer komplettieren die Top-5 der Standard-Meisterschaft mit 134 und 128 Punkten.
 
In der GP-Klasse schoss Walid Khan Soppe (17, NED) von seiner Pole Position direkt in Führung. Tim Georgi (17, GER) belegte Position zwei und hielt diese sauber bis ins Ziel. Während Soppe gewann, nahm sein Freudenberg Racing-Teamkollege Georgi die wichtigen 20 Punkte für den zweiten Rang mit und feierte schließlich den Titel in der GP-Klasse des ADAC Northern Europe Cup.
 
Gaststarter Maximilian Kofler (17, AUT) schaffte den Sprung aufs Podest, nachdem er die Zielflagge als Dritter sah, allerdings nicht für die Meisterschaft gewertet wird. In seiner Gruppe gab auch Sasha de Vits (15, BEL) abermals alles, musste sich aber um 0,383 Sekunden im Kampf ums Treppchen geschlagen geben. Ruben Bijman (14, NED) komplettierte die Top-5.
 
Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, Georgi sichert sich den Titel der GP-Klasse nach elf spannenden Rennen mit 165 Punkten vor Soppe mit 146 Zählern. Ernst Dubbink (28, NED) wird Dritter mit 131 Punkten, gefolgt von Jan-Ole Jähnig (16, GER), der in Assen nicht an den Start ging, aber mit 128 gesammelten Punkten am Saisonende noch Vierter wird. Kevin Orgis (17, GER) erlebte ein schwieriges Wochenende in den Niederlanden und komplettiert schließlich die Top-5 der GP-Tabelle mit 109 Punkten.

Die Stimmen der Top-Drei

Jeffrey Buis (15, NED), Sieger, ADAC NEC Standard:
„Das war ein fantastisches Rennen. Nach dem Start dachte ich mir, ich bleibe lieber weiter hinten und schaue mir erst einmal die Linien der anderen an, bevor ich mich in die ganzen Duelle verwickeln lasse. Das war aber nicht wirklich zu verhindern, besonders die letzte Kurve war ziemlich verrückt, aber am Ende konnte ich gewinnen und habe einfach meine Chance genutzt und konnte meinen ersten Sieg holen. Ich bin sehr glücklich. Mein Saisonbeginn war etwas schwierig, aber nach und nach konnte ich mich steigern und das war jetzt das perfekte Finale.“

Leon Orgis (16, GER), Zweiter, ADAC NEC Standard:
„Mein Start war ok, aber nicht wirklich gut und in der ersten Kurve habe ich aufgrund einer Berührung mit einem anderen Fahrer zahlreiche Positionen und den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. Im Verlauf von sechs Runden konnte ich mich aber wieder mit viel Mühe an sie herankämpfen. In den letzten drei Runden konnte ich noch einmal richtig angreifen und habe in der letzten Runde in die letzte Kurve hinein die Ideallinie gewählt, während sich alle anderen bekämpft haben und das hat mir den nötigen Schwung gegeben, um noch vor Dirk im Ziel anzukommen. Darüber bin ich sehr glücklich, aber auch über den Vizemeistertitel, den ich mir mit diesem tollen Ergebnis noch sichern konnte.“

Dirk Geiger (15, GER), Dritter, ADAC NEC Standard:
„Mein Start war relativ gut, ich lag direkt mit in der Spitzengruppe. Wir hatten richtig tolle Kämpfe und es ging ständig hin und her. Ich hatte allerdings ein paar Probleme die Linie zu halten, habe aber alles gegeben, um noch ein tolles letztes Ergebnis zu holen. In der letzten Runde lag ich vor Leon, aber in der Schikane kam Luca plötzlich angerauscht und dadurch habe ich etwas aufgemacht. Das gab Jeffrey die Chance innen vorbeizugehen, ich kam schlechter aus der Kurve raus und dann kam Leon noch und ging auch noch vorbei. Sicherlich ist der dritte Platz gut, aber der zweite wäre natürlich noch etwas besser gewesen. Im Großen und Ganzen war es aber ein richtig tolles Rennen.“

Walid Khan Soppe (17, NED), Sieger, ADAC NEC GP:
„Das war ein gutes Rennen. Ich habe hart gegen die beiden schnellen Briten gekämpft, die vor mir gefahren sind. Mit dem einen Piloten bin ich das ganze Rennen über gefahren. In der letzten Runde habe ich jedoch einen Fehler gemacht in der Schikane und bin fast abgeflogen, aber am Ende konnte ich sitzenbleiben und unsere Wertung gewinnen. Ich freue mich sehr über den Sieg. Die Saison allgemein war wirklich gut, ich habe viel gelernt und bin sehr glücklich, dass ich am Ende noch den Vizemeistertitel holen konnte.“

Tim Georgi (17, GER), Zweiter, ADAC NEC GP:
„Das Rennen insgesamt hat wirklich Spaß gemacht. Am Anfang war es schwierig vom achten Gesamtrang weiter nach vorne zu kommen. Ich habe nach und nach versucht, einen guten Rhythmus aufzubauen und auf Nummer Sicher zu fahren, denn ich wollte dieses Ergebnis unbedingt nach Hause bringen, besonders nachdem es gestern so schlecht gelaufen ist. Ich wollte mich aus den Kämpfen raushalten. In den letzten Rennen habe ich mich unglaublich schwergetan, aber auch das gehört zum Rennsport dazu. Jetzt konnten wir dennoch den Titel noch sichern und ich freue mich sehr darüber.“

Maximilian Kofler (17, AUT), Dritter, ADAC NEC GP:
„Ich bin das ganze Rennen über in einer riesen Gruppe gefahren, in der es zahlreiche Kämpfe und Überholmanöver gab. Das hat richtig Spaß gemacht. Am Ende konnte ich mich sogar durchsetzen und bin schließlich noch aufs Podium gekommen. Im ersten Rennen gestern lief es nicht ganz so gut. Ich bin weit hinten gestartet und hatte im Regen Probleme. Aber jetzt kann ich wirklich zufrieden sein, wie das Wochenende schließlich ausgegangen ist.“
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