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29.06.2017 - ADAC NEC SSP300

Vom ADAC Northern Europe in die Motorrad-Weltmeisterschaft

  • Drei renommierte Teams des ADAC NEC 2017 stellen sich vor
  • Kiefer Racing und Dynavolt Intact GP sind in der Moto2 und im ADAC NEC vertreten
  • Freudenberg Racing Team als Schule für WM-Piloten


München. Der ADAC Northern Europe Cup steht vor seinem Saisonhighlight: Beim GoPro Motorrad Grand Prix von Deutschland treten die jungen Talente am Wochenende (30. Juni – 2. Juli) im Rahmen der Motorweltmeisterschaft MotoGP auf dem Sachsenring an. Die Nachwuchsrennserie des ADAC für die Moto3-Klasse soll als Sprungbrett in die Motorrad-Weltmeisterschaft jungen Piloten eine internationale Karriere ermöglichen.

In Kooperation mit dem MotoGP™-Rechteinhaber Dorna Sports erhalten zwei Talente aus dem ADAC NEC zum Saisonende die Chance auf zwei Wildcard-Einsätze in der FIM Moto3™ Junioren-Weltmeisterschaft auf den spanischen Rennstrecken in Aragon und Valencia. Im ADAC Northern Europe Cup sind knapp 30 Piloten permanent eingeschrieben, von denen mehrere in auch international renommierten Teams starten. Für die Teams Kiefer Racing und Dynavolt Intact GP steht am kommenden Wochenende ein Doppeleinsatz im ADAC NEC und der Moto2-Weltmeisterschaft auf dem Programm.

Kiefer Racing: Moto2 und ADAC NEC

Teamchef Stefan Kiefer, der zusammen mit seinem Bruder Jochen Kiefer schon viele Jahre dabei ist, erzählt von seiner Geschichte: „Wir sind schon lange mit dem Motorradrennsport verbunden. Ich bin selbst ein paar Jahre Motorrad gefahren, dann hatten wir unser Motorradgeschäft und irgendwann haben wir entschieden, dass wir auch gern im Rennsport aktiv werden wollen. Wir waren uns aber schnell einig, dass wir das nicht mit etablierten Rennfahrern, sondern mit Nachwuchspiloten machen wollten und so begann unsere Teamgeschichte 1996 in Deutschland.“

„2003 sind wir dann das erste Grand-Prix-Jahr gefahren. Jetzt sind wir fast 15 Jahre im GP-Sport unterwegs und konnten bereits zwei WM-Titel feiern: 2011 mit Stefan Bradl und 2015 mit Danny Kent. Auch darüber hinaus hatten wir weitere tolle Jahre. Dieses Jahr sind wir mit Dominique Aegerter in der Moto2 unterwegs“, berichtet Kiefer, bevor er ergänzt: „Gleichzeitig haben wir uns vor drei Jahren überlegt, dass im Bereich deutscher Nachwuchs etwas getan werden muss. Bevor man sich immer beklagt, beschlossen wir, selbst einzugreifen und junge Fahrer zu fördern.“

„So sind wir im ADAC NEC 2016 mit vier Fahrern angetreten und konnten mit Dirk Geiger gleich den Titel in der Standard-Klasse holen. Dieses Jahr haben wir sogar noch einmal aufgestockt und treten jetzt mit sechs Piloten an. Ich hoffe, dass wir unseren Titel in der Standard-Klasse verteidigen und so gut wie möglich in der GP-Kategorie mithalten können.“ 2017 starten neben Geiger auch Kevin und Leon Orgis, sowie Toni Erhard, Mate Laczko und Sasha de Vits für das bekannte Team.

„Sollte sich aus den Fahrern, die wir im Moment haben, jemand herauskristallisieren, der förderungswürdig ist, dann kann ich 100-prozentig sagen, dass wir so gut wie wir können, versuchen werden demjenigen zu helfen und wenn wir die Möglichkeit haben, ihn in unserem Grand-Prix-Team zu integrieren, dann werden wir das natürlich tun“, verspricht der Teamchef.

Kiefer ist sich über die Bedeutung des ADAC NEC bewusst: „Der ADAC NEC ist für mich eine extrem wichtige Serie, die zuvor deutlich gefehlt hat. Ich bin dafür, dass die Jungs so schnell wie möglich auf Rennmaschinen trainieren, also auf diesen Production-Racern hier. Man sieht, dass es sich durchgesetzt hat. Letztes Jahr waren schon deutlich über 20 Fahrer eingeschrieben, dieses Jahr fast 30, was mit Gaststartern hier und da noch mehr werden können. Demzufolge ist das der richtige Ansatz, um Nordeuropa eine gute Klasse zu schaffen und damit junge Talent auf den Weg in die Weltmeisterschaft zu begleiten.“

Team RAS Intact GP: Vom Sachsenring in den ADAC NEC

Das Team Racing Academy Sachsenring Intact GP trägt einen eindeutigen Namen. Teammanager Dirk Reißmann erklärt, wie es zur Entstehung kam: „Dieses Projekt ist Ende des letzten Jahres entstanden. Wir haben uns überlegt, wie wir Marvin (Siebdrath) und Paul (Fröde) weiterhelfen können und wie wir es finanzieren können. Wir kontaktierten Jürgen Lingg und Stefan Keckeisen von Intact und wurden uns sehr schnell einig. Nun bestreiten wir die Saison gemeinsam und werden auch in den nächsten Jahren versuchen, zusammen Nachwuchsfahrer auszubilden, die vielleicht eines Tages auf Grand-Prix-Niveau antreten können.“

„Das fahrerische Potential und die Meisterschaft selbst haben sich im ADAC NEC nach dem ersten Jahr stark weiterentwickelt“, bemerkt Reißmann, der die Serie 2016 bereits beobachtet hat. „Die Jungs haben hier eine ideale Plattform, um sich weiter auf ihre Karriere vorzubereiten. Ich sehe viel Potential in dieser Klasse, die auch für die Eltern finanzierbar ist.“

Gleichzeitig besteht für die sächsische Crew eine starke Verbindung zum Moto2-Rennstall Dynavolt Intact GP, für die 2017 Sandro Cortese und Marcel Schrötter in der Weltmeisterschaft starten. „Nachdem sie 2016 bereits mit Matthias Meggle angetreten sind, sehen auch Jürgen Lingg und Stefan Keckeisen Potential im ADAC NEC und ich bin mir sicher, dass sie ein genaues Auge auf unsere Fahrer haben, um sich ihren Nachwuchs hier auszubilden. Ich denke, dass diese Kooperation sehr vernünftig ist und sich final auch ergänzt.“

Freudenberg Racing Team: GP-Wildcards, Junioren-WM und deutsche Talente

Währenddessen blickt auch das Freudenberg Racing Team auf eine umfangreiche Erfolgsgeschichte zurück. Teambesitzer Michael Freudenberg erzählt: „Unser Team gibt es seit 1997, damit feiern wir dieses Jahr ein Jubiläum. Ich bin zuvor selbst 20 Jahre Motorradrennen gefahren, dann habe ich die Firma aufgebaut und dann haben wir mit dem Team begonnen, zunächst mit 250ccm in der Deutschen Meisterschaft und dann haben wir nach und nach immer weiter ausgebaut.“

„Wir sind knapp 30 Mal mit einer Wildcard im Grand-Prix angetreten. Unser bestes Ergebnis war Platz acht mit Luca Grünwald vor einigen Jahren. Natürlich wird sehr viel über den Nachwuchs in Deutschland gesprochen und für uns ist es das Hauptarbeitsfeld. Sieben oder acht Fahrer sind von uns in die Weltmeisterschaft gegangen, angefangen mit Dirk Heidolf bis hin zu Karel Hanika im vergangenen Jahr“, fährt der Teambesitzer fort.

2017 startet das Freudenberg Racing Team mit drei Fahrern im ADAC Northern Europe Cup. Tim Georgi, Whalid Khan Soppe und Jan-Ole Jähnig gehen allesamt in der GP-Klasse an den Start. „Mit Tim Georgi haben wir 2016 den Schritt in die Junior-Weltmeisterschaft gewagt. Dort hat er sich stetig verbessert und ist gewachsen. Heute spielt er fast mit dem Motorrad, daher bin ich überzeugt, dass die Erfahrungen den Fahrer ausmachen und er sein Potential dieses Jahr wieder komplett abrufen kann.“

„Walid Khan Soppe ist neu bei uns im Team und fährt parallel im Red Bull MotoGP Rookies Cup. Er nutzt den ADAC Northern Europe Cup, um weitere Erfahrungen zu sammeln und damit weitere Kilometer zurückzulegen“, so Freudenberg. „Auch die Zusammenarbeit mit Jan-Ole Jähnig ist toll. Er ist als Vizemeister des ADAC Junior Cup powered by KTM in diesem Jahr in den ADAC NEC aufgestiegen und zeigte von Anfang an großes Potential und ist dazu sehr lernwillig.“

Die Bedeutung des ADAC NEC für die Nachwuchsfahrer weiß auch Freudenberg zu schätzen. Dabei freut er sich besonders darüber, dass die MotoGP-Promoter Dorna Sports S.L. in dieser Saison besonderes Augenmerk auf den ADAC NEC legt und die talentiertesten Fahrer am Ende der Saison mit zwei Gaststarts in der Junioren-Weltmeisterschaft unterstützt. „Ich finde es toll, dass Dorna und ADAC sich auf eine starke Zusammenarbeit geeinigt haben, denn genau das bringt unsere Fahrer noch weiter voran, denn sie können sich allein derartige Einsätze nicht finanzieren“, schließt er ab.
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Bilder

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