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26.05.2017 - ADAC NEC SSP300

ADAC NEC: Leon Orgis und Georgi fahren Bestzeiten in Donington Park

  • GP-Klasse: Tim Georgi sichert sich die Pole Position
  • Leon Orgis in Standard-Klasse knapp vorn
  • Viertes und fünftes Saisonrennen im Rahmen der World Superbike Championship


Donington Park. Das britische Wetter zeigte sich zum Auftakt des dritten Rennwochenendes im ADAC Northern Europe Cup von seiner besten Seite: bei frühsommerlichen Temperaturen fuhren die Moto3-Piloten am Freitagmittag zunächst ein Freies Training im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft in Donington Park, bevor es am späten Nachmittag im entscheidenden Qualifying die besten Startplätze vor dem vierten und fünften Rennen der Saison zu vergeben galt. Dabei sicherten sich Leon Orgis (15, GER) und Tim Georgi (16, GER) die besten Startplätze.

In der Standard-Klasse war es Leon Orgis, der das Tempo vorgab. Der 15-jährige Deutsche fuhr in den letzten Minuten eine schnellste Runde von 1:40.997 Minuten und sicherte sich damit den besten Startplatz seiner Kategorie. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, Dirk Geiger (14, GER), der die Gesamtwertung der Standard-Klasse nach drei Siegen in den ersten drei Rennen anführt, lag 0.365 Sekunden hinter Orgis und belegte damit den zweiten Rang.

Der Kiefer Racing Teamkollege von Orgis und Geiger, Toni Erhard (16, GER) sicherte sich den drittbesten Startplatz der Standard-Klasse. Er landete 0.427 Sekunden hinter Geiger und ließ Simon Jespersen (15, DEN) und Philipp Freitag (19, GER) hinter sich auf den Positionen vier und fünf.

In der GP-Klasse beherrschte Tim Georgi (16, GER) das Geschehen. Der 16-jährige Förderpilot der ADAC Stiftung Sport fuhr die schnellste Runde des ganzen Feldes und sicherte sich mit einer 1:39.041 die Pole Position. 0.499 Sekunden hinter ihm folgte sein Freudenberg Racing Teamkollege Walid Khan Soppe (17, NED) auf Platz zwei, während Kevin Orgis (17, GER) die dritte GP-Position der permanenten Starter belegte. Jan-Ole Jähnig (16, GER) und Sasha de Vits (15, BEL) komplettierten die Top-5.
 
Das vierte Saisonrennen im ADAC NEC 2017 startet am Samstag, den 27. Mai um 17:25 Uhr (Ortszeit) im britischen Donington Park und wird über eine Distanz von 14 Runden gefahren. Am Sonntag um 16:05 Uhr (Ortszeit) steht das fünfte Rennen an.
 
Die Stimmen der Spitzenreiter
 
Leon Orgis (15, GER), Schnellster, ADAC NEC Standard: 
„Das Qualifying hat etwas mäßig angefangen, da ich einige Probleme mit meinem Vordermann hatte, aber dann kam ich vorbei und konnte meine Rundenzeiten verbessern. Zur Halbzeit bin ich in die Box gefahren, um alles für meinen letzten Angriff vorzubereiten und dann habe ich versucht, meine Runden alleine zu fahren. Ich habe Vollgas gegeben und bin in jeder Kurve komplettes Risiko gegangen, was sich schließlich mit dem ersten Platz ausgezahlt hat. Ich bin sehr froh darüber und möchte mich bei meinem Mechaniker Robert und meinem Vater bedanken, sowie natürlich dem gesamten Kiefer Racing Team! Vor zwei Jahren bin ich schon einmal hier gefahren, aber das bringt keinen großen Vorteil, wenn man immer auf anderen Strecken fährt und dann auch ein komplett anderes Bike hat. Ich finde es toll, dass es hier in Donington Park viele Geraden gibt, auf denen man viele Überholmanöver starten kann. Darauf freue ich mich im Rennen. Mein Ziel für den ersten Lauf morgen ist der Sieg.“
 
Tim Georgi (16, GER), Schnellster, ADAC NEC GP: 
„Insgesamt lief es recht gut heute. Schon mein Training lief nicht schlecht. Im Qualifying haben wir aber leider einen schlechten Hinterreifen erwischt, weshalb ich nicht ganz so stark pushen konnte, wie ich es mir vorgestellt hatte. Dennoch stehen wir auf Startplatz eins, also kann ich mich wohl kaum beklagen. Ich bin zufrieden. Die Strecke ist recht interessant, besonders die ersten beiden Sektoren, weil es dort sehr schnell ist. Der Asphalt ist nicht überragend, da es viele Bodenwellen gibt, aber diese Voraussetzungen sind schließlich für alle gleich. Morgen im Rennen hoffe ich, dass ich mich erneut zusammen mit Walid absetzen kann, ähnlich wie in Oschersleben. Was dann im Rennen herauskommt, werden wir sehen. Es wird sicherlich nicht leicht.“
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