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10.04.2024 - ADAC Opel Rally Junior Team

Hohe Ambitionen im ADAC Opel Rally Junior Team

  • Saisonauftakt für das ADAC Opel Rally Junior Team in der Rallye Europameisterschaft
  • Calle Carlberg und Timo Schulz wollen in Ungarn um die Podestplätze kämpfen
  • Die besten europäischen Rallye-Junioren erwartet eine anspruchsvoller Schotter-Event

Rüsselsheim/München. Mit der ERC V. Rally Hungary startet die Junior European Rally Championship (JERC) am kommenden Wochenende in die neue Saison. 17 Teams aus 12 Nationen messen sich bei der anspruchsvollen Schotter-Rallye um Punkte und Pokale – und mittendrin das ADAC Opel Rally Junior Team, das stark aufgestellt ins erste Kräftemessen mit den besten Rallye-Talenten Europas geht. Mit dem Schweden Calle Carlberg (23) und dem Deutschen Timo Schulz (24) sitzen die Champions des ADAC Opel Electric Rally Cup 2023 und 2022 am Steuer der von Stohl Racing und Waldherr Motorsport eingesetzten Corsa Rally4. Die Rally Hungary stand schon im letzten Jahr im JERC-Kalender, wurde für 2024 aber von Nyíregyháza nach Veszprém unweit des Plattensees verlegt.

JERC-Neuling Calle Carlberg, der im Cockpit des Corsa Rally4 auf die Ansagen seines norwegischen Beifahrers Jørgen Eriksen (30) vertraut, kann den Saisonstart in Ungarn kaum erwarten: „Ich freue mich riesig auf mein Europameisterschafts-Debüt. Die Testfahrten in den letzten Wochen liefen sehr gut, und ich bin richtig heiß darauf, richtig loszulegen. Wir hoffen, das hohe Tempo in der JERC mitgehen zu können, ohne dabei zu viele Risiken einzugehen. Die Wertungsprüfungen in Ungarn sehen ziemlich ruppig aus, also wird es auch darauf ankommen, mit Strategie und Köpfchen zu Werke zu gehen.“

Der Siersburger Timo Schulz und Copilot Michael Wenzel (47, Mehlingen) stehen dagegen vor ihrer zweiten Saison in der Junior-Europameisterschaft. Nach starken Leistungen sowohl auf dem für ihn ungewohnten Schotter, insbesondere aber auf Asphalt hat sich der Saarländer für die Saison 2024 einiges vorgenommen: „Schön, dass es bald wieder losgeht! Unser Ziel ist es, das Gelernte aus der vergangenen Saison nun in hoffentlich gute Ergebnisse umzusetzen. Nicht zuletzt beim Sieg bei der Barum Czech Rally Zlín haben wir gesehen, dass wir auch in diesem starken Konkurrenzumfeld vorne mitfahren können. Das haben wir 2024 bei allen Rallyes vor. Dass fünf der sechs Events neu im JERC-Kalender sind, ist cool. Ich freue mich immer, neue Strecken und neue Veranstaltungen kennenzulernen. Und mit Calle habe ich einen richtig starken Teamkollegen bekommen, ich bin sicher, wir werden uns gegenseitig pushen. Ich freue mich drauf!“

„Wir treten mit zwei sehr starken Fahrercrews, einem erfahrenen Einsatzteam und einem schnellen Rallyeauto an – entsprechend ehrgeizig sind auch unsere Ziele“, betont Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott. „Wie immer ist die Konkurrenz stark und die Aufgabe herausfordernd. Aber genau das ist unser Anspruch: Wir möchten uns mit den Besten messen und sie nach Möglichkeit besiegen. In der JERC ist uns das schon fünf Mal gelungen, und es wäre schön, wenn sich nach Emil Bergkvist, Marijan Griebel, Chris Ingram, Martins Sesks und Laurent Pellier auch am Saisonende 2024 wieder ein Opel-Pilot in die Liste der Junior-Europameister eintragen könnte. Ich glaube, sowohl Calle als auch Timo haben das Zeug dazu.“

13 anspruchsvolle Wertungsprüfungen über insgesamt 212,4 Kilometer stehen auf dem Programm der Rally Hungary. Die Veranstaltung beginnt bereits am Freitagabend (12.4.) ab 18.05 Uhr mit der nur 2,05 Kilometer kurzen Showprüfung „Királyszentistván“. Richtig los geht’s dann tags darauf ab 9.48 Uhr mit sechs Wertungsprüfungen, darunter die 27,4 km lange „Kislötér“. Die Entscheidung fällt am Sonntag ab 9.27 Uhr mit sechs weiteren Bestzeitenjagden, die abschließende „Power Stage“ startet um 17.05 Uhr.

Rallye-Fans können die komplette Action auf dem kostenpflichtigen Kanal wrc+ verfolgen und finden auf adac.de/motorsport sowie opel-motorsport.com ein Live Timing.
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Bilder

Starker Kundensportler: Der Corsa Rally4 hat seine Sieger-Gene schon unter Beweis gestellt

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Ein Quartett mit großen Zielen in der JERC: Eriksen, Carlberg, Schulz und Wenzel (v.l.n.r.)

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Ein Quartett mit großen Zielen in der JERC: Eriksen, Carlberg, Schulz und Wenzel (v.l.n.r.)

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