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05.09.2022 - ADAC Klassik

Entspannt unterwegs rund um den Dachstein: Auto-Legenden bei der ADAC Europa Classic

  • Rollendes Museum erkundet das Salzkammergut
  • Design-Klassiker und Alltagshelden im Kurvenparadies
  • „Tatort“-Star Richy Müller nimmt mit einem Porsche 2.7S Targa von 1977 teil

München. Kurvenspaß in der Ferienregion Dachstein Salzkammergut: Vom 11. bis zum 14. September sind bei der ADAC Europa Classic 2022 wieder über 60 historische und klassische Fahrzeuge auf den österreichischen Straßen unterwegs. Entspanntes Autowandern für Mensch und Maschinen steht auf dem Programm der beliebten PS-Tour, deren Teilnehmerfeld einen bunten Querschnitt der Automobilgeschichte verkörpert. Motorisierte Ikonen rollen dabei Seite an Seite mit den Alltagshelden von gestern. Start- und Zielpunkt der viertägigen Oldie-Karawane ist an allen Tagen die idyllische Gemeinde Gosau.

Den opulenten US-Chic der Siebziger verkörpert der Cadillac Fleetwood Eldorado von Peter Lüthcke. Der 1976 gebaute, fast 5,70 Meter lange V8-Bolide war seinerzeit der größte PKW mit Frontantrieb. Auf den kurvigen Straßen des Salzkammerguts dürfte das Fahren trotz der gigantischen Ausmaße völlig entspannt sein, denn der Cadillac hat selbstverständlich jede Menge elektrische Helfer an Bord.
Sportlichen Luxus aus Europa bietet dagegen der Maserati Indy 4700 von 1972. Der hinreißend gestylte Italiener von Besitzer Gunther Gropper hat ebenfalls ein V8-Triebwerk mit jeder Menge Power. Zeitgenössische Tester urteilten über den Exoten: „Die meisten sportlichen Autos sind entweder viersitzig oder schön. Der Maserati Indy ist beides.“

Ein Vorkriegsfahrzeug von 1953? Das EMW 327/2 Sport-Kabriolett von Klaus Borrmann ist ein solcher rollender Widerspruch: Die fließenden Linien des schicken Cabrios gehen zurück auf den BMW 327 von 1939, doch gebaut wurde dieses Exemplar erst Anfang der 50er bei den Eisenacher Motorenwerken in der jungen DDR. 505 Exemplare des großbürgerlichen Autos entstanden unter sozialistischer Regie und wurden vom VEB IFA Karosseriewerk Dresden eingekleidet – jenem Betrieb, der unter dem Namen Gläser vor 1939 für einige spektakuläre Entwürfe bekannt war.

Eher rustikal mag es der älteste Technik-Vertreter bei der diesjährigen ADAC Europa Classic. Der Willys Overland von Libor Kratochvil stammt aus dem Jahr 1949 und ist mit seinem Allradantrieb ein perfektes Spaßmobil für alpine Steigungen. Komfort ist dabei Nebensache, aber ausreichend frische Luft gibt es in dem offenen Kletter-Künstler serienmäßig.

Der Klassiker von Thomas Lederer trägt die Berge schon im Namen. Seine Alpine Renault A310 V6 ist zudem ganz nah dran am Asphalt. Der nur 115 Zentimeter hohe Wagen ist für das Kurvenparadies am Fuße des Dachsteingebirges wie gemacht, denn die im Heck fröhlich trompetenden 171 PS haben mit dem nur 980 Kilogramm schweren gallischen Flach-Mann leichtes Spiel.
„De Soto Firedome“ – ein Motor, der so heißt, kann nicht in einem normalen PKW verbaut sein. Und richtig, im Facel Vega FV 3B von Karsten Höhns treffen US-Motorentechnik und detailverliebte Manufakturarbeit aus Frankreich aufeinander und verbinden sich zu einem transatlantischen Gran Turismo der speziellen Art. 254 PS waren 1957 übrigens eine echte Ansage, und mit denen grummelt sich der europäische V8-Bolide auch heute noch souverän durch das Salzkammergut.

Deutlich weniger PS, aber genauso viel Fahrspaß bietet der NSU Prinz 4 von Georg Müller. Bei der kleinen „Heckschleuder“ von 1970 sägen gerade einmal 30 PS im Fond, doch der kompakte Thronfolger aus Neckarsulm ist mit seinem quirligen Fahrverhalten in jeder Kurve aufs Neue für Adrenalinstöße gut.

Gleiches Technik-Konzept, andere Liga: Auch beim Transportmittel von „Tatort“-Star Richy Müller röhren sportliche Zylinder im Heck. Der Schauspieler und „Fast-schon-Stammgast“ bei der ADAC Europa Classic geht allerdings mit einem Porsche 2.7S Targa von 1977 auf die sorgfältig ausgearbeiteten Routen. Und das heißt: Leistung darf sich wieder lohnen – mit 165 PS ist der 911er gut gerüstet für alle Herausforderungen.

Ob Front- oder Heckantrieb, Vorkriegsklassiker oder Alltags-Oldie, Stahldach oder Stoffhaube - das Teilnehmerfeld der ADAC Europa Classic ist auch 2022 wieder ein Garant für automobile Vielfalt und Fahrspaß in buchstäblich all seinen Formen. Lebensfrohe technische Antiquitäten bilden damit bei der gelassenen Tour durchs alpine Österreich eine rollende Geschichtsstunde in Sachen Motor-Historie. „Reisen statt rasen“ lautet das Motto, das an den vier Tagen der ADAC Europa Classic für unvergessliche Momente sorgt. Weitere Informationen zu den Fahrzeugen und alles Wissenswerte über die Oldtimer-Wanderung des ADAC gibt es unter adac-motorsport.de/adac-europa-classic/zuschauer.
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Bilder

Der Cadillac Fleetwood Eldorado aus 1976 war seinerzeit der größte PKW mit Frontantrieb

05.09.2022 - ADAC Klassik

Der Cadillac Fleetwood Eldorado aus 1976 war seinerzeit der größte PKW mit Frontantrieb

Der Cadillac Fleetwood Eldorado aus 1976 war seinerzeit der größte PKW mit Frontantrieb

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Der Cadillac Fleetwood Eldorado aus 1976 war seinerzeit der größte PKW mit Frontantrieb

Mit 171 PS bei nur 980 Kilogramm ist der Alpine Renault A310 V6 perfekt geeinigt für das Kurvenparadies

05.09.2022 - ADAC Klassik

Mit 171 PS bei nur 980 Kilogramm ist der Alpine Renault A310 V6 perfekt geeinigt für das Kurvenparadies

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Der Willys Overland aus dem Jahr 1949 ist mit seinem Allradantrieb ein perfektes Spaßmobil für alpine Steigungen

05.09.2022 - ADAC Klassik

Der Willys Overland aus dem Jahr 1949 ist mit seinem Allradantrieb ein perfektes Spaßmobil für alpine Steigungen

Der Willys Overland aus dem Jahr 1949 ist mit seinem Allradantrieb ein perfektes Spaßmobil für alpine Steigungen

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Der Willys Overland aus dem Jahr 1949 ist mit seinem Allradantrieb ein perfektes Spaßmobil für alpine Steigungen

Mit 165 PS ist der Porsche 2.7S Targa aus 1977 von Richy Müller gut gerüstet für alle Herausforderungen

05.09.2022 - ADAC Klassik

Mit 165 PS ist der Porsche 2.7S Targa aus 1977 von Richy Müller gut gerüstet für alle Herausforderungen

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Der NSU Prinz 4 von 1970 ist mit seinem quirligen Fahrverhalten in jeder Kurve aufs Neue für Adrenalinstöße gut

05.09.2022 - ADAC Klassik

Der NSU Prinz 4 von 1970 ist mit seinem quirligen Fahrverhalten in jeder Kurve aufs Neue für Adrenalinstöße gut

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