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11.08.2013 - ADAC Formel Masters

Alessio Picariello setzt Siegesserie am Red Bull Ring fort

  • Neunter Sieg im 14. Saisonrennen: Alessio Picariello baut Meisterschaftsführung aus
  • ADAC Stiftung Sport Förderpiloten Maximilian Günther und Jason Kremer auf dem Podium
  • Neuhauser Racing-Duo beim Heimspiel nach kuriosem Rennen in den Punkterängen

Red Bull Ring – Rennen 2

Datum: 11. August 2013
Saisonlauf: 14/24
Wetter: sonnig, 21°C
Streckenlänge: 4,326 km
Pole: Maximilian Günther
Runden: 16
Sieger: Alessio Picariello
Schn. Runde: Jason Kremer (1:36.924)

Spielberg – Die Serie hält auch in Österreich an: Alessio Picariello (19, BEL, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) gewann am Sonntagvormittag das zweite von drei Rennen der Formel ADAC auf dem Red Bull Ring. Der Meisterschaftsführende gewann somit an jedem der bislang fünf Rennwochenenden in dieser Saison den zweiten Wertungslauf. „Neun Siege und stets das zweite Rennen des Wochenendes gewonnen - das ist ein sehr gutes Gefühl", sagte der Belgier nach dem 14. Rennen der Saison.

Den Grundstein für seinen zweiten Sieg an diesem Wochenende legte Picariello in der fünften Runde. Pole-Setter Maximilian Günther (16, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) hielt den von Position zwei gestarteten Belgier bis zu diesem Zeitpunkt hinter sich, doch nach einem Verbremser in der Castrol-Edge-Kurve gelang Picariello das entscheidende Überholmanöver. Der 19-Jährige musste in den verbleibenden elf Runden hoch konzentriert bleiben, denn Günther ließ nicht locker. Für ein erfolgreiches Überholmanöver reichte es aber nicht mehr und so überquerte Picariello die Ziellinie mit 0,3 Sekunden Vorsprung vor dem Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport. Günther bleibt nach seinem siebten Podiumsplatz der erfolgreichste der zwölf Serienneulinge. Der drittplatzierte Jason Kremer hatte bei seiner zweiten Fahrt auf das Podest in der Steiermark am Ende 4,5 Sekunden Rückstand auf das schnelle Duo.

Lotus-Trio macht es spannend bis zum Schluss

Hinter den Top-Drei entwickelte sich ein spannendes Rennen. Die beiden Lotus-Teamkollegen Mikkel Jensen (18, DK, Lotus) und Indy Dontje (20, NED, Lotus) lieferten sich über die komplette Renndistanz packende Duelle und lange hatte der Niederländer die Nase vorn. In der letzten Runde setzte sich Jensen mit einem sauberen Manöver gegen Dontje durch und wurde dafür mit Platz vier belohnt. Red-Bull-Juniorin Beitske Visser (18, NED, Lotus) machte es ebenfalls spannend und überholte im letzten Umlauf Kim Luis Schramm (16, Gräfinau-Angstedt, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.). Die erfolgreichste Pilotin in der Geschichte der Formel ADAC komplettierte so das Lotus-Trio auf den Positionen vier bis sechs. Hinter dem siebtplatzierten Schramm gelang es Fabian Schiller (16, Troisdorf, Schiller Motorsport), trotz eines zur Rennmitte beschädigten Heckflügels, den achten Platz nach Hause zu fahren.

Kurioses Rennen für Neuhauser Racing-Duo

Dahinter erlebte der Lokalmatador Stefan Riener (18, AUT, Neuhauser Racing) eine wahre Achterbahnfahrt auf der 4,326 km langen Berg- und Talbahn. Bis zur sechsten Runde fuhr der Neuhauser Racing-Pilot auf Rang sieben, fiel nach einem Ausrutscher ins Kiesbett aber auf den 17. Platz zurück. Innerhalb von zehn Runden verbesserte sich der Österreicher um acht Positionen und fuhr zum zweiten Mal an diesem Wochenende in die Punkteränge.

Für Teamkollege Nicolas Beer (17, DK, Neuhauser Racing) lief es ähnlich spektakulär. Der Däne lieferte sich mit Kremer ein Duell um Platz drei und wurde in der elften Runde vom Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport in der Remus-Kurve überholt. Beer ging bei dieser Aktion übereifrig zur Sache und wurde von der Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Nach der Fahrt durch die Boxengasse fiel er ins hintere Feld zurück, kämpfte sich bis zum Rennende aber wieder bis auf Platz zehn nach vorne. Der 17-Jährige hat nun 139 Punkte auf dem Konto und teilt sich den dritten Platz in der Gesamtwertung mit Kremer. Picariello bleibt mit 252 Zählern an der Spitze vor seinem Teamkollegen Günther, der mit 154 Punkten aktuell den zweiten Platz belegt.

Beim abschließenden Rennen am Sonntag um 14:45 Uhr (Im Live-Stream auf www.adac.de/motorsport) startet Schiller von der Pole Position. Er teilt sich die erste Startreihe mit Schramm. Die beiden Lotus-Piloten Visser und Dontje nehmen den 15. Saisonlauf von den Positionen drei und vier auf.

Die Stimmen der Top-Drei

Alessio Picariello (19, BEL, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Sieger:
„Neun Siege und stets das zweite Rennen des Wochenendes gewonnen - das ist ein sehr gutes Gefühl. Ich wusste bereits seit gestern, dass es heute nicht einfach werden würde. Das bewahrheitete sich, denn mein Teamkollege Maximilian verteidigte die Führung zu Beginn des Rennens sehr gut. Erst durch seinen Fehler konnte ich die Spitze übernehmen. Es gelang mir aber nicht, mich von ihm abzusetzen. Dabei spielte der Windschatten sicher eine Rolle. Für das dritte Rennen stehe ich erneut auf Startposition acht. Der Sieg ist nicht unmöglich, denn im vergangenen Jahr gab es auf dem Red Bull Ring viele Überholmanöver - ein Podestplatz ist das realistische Ziel.“

Maximilian Günther (16, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Zweiter:
„Ich bin mit meinem Rennen sehr zufrieden. Meine Pace war sehr gut und ich konnte die Angriffe von Alessio zunächst abwehren. Leider blockierte wenig später in Kurve eins mein Rad und ich erwischte sie dadurch nicht optimal - diesen Fehler hat mein Teamkollege sofort ausgenutzt und mich überholt. Ich konnte ohne Probleme seine Zeiten fahren, war teilweise sogar schneller als er und gab den Sieg bis zur Ziellinie nicht auf. Leider hat es nicht ganz gereicht. Im dritten Rennen werde ich versuchen, wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Ich bin jetzt wieder Zweiter in der Gesamtwertung und möchte den Abstand nach vorne weiter verkürzen.“

Jason Kremer (18, Bonn, Schiller Motorsport), Dritter:
„Ich freue mich über meinen erneuten Podestplatz, ein bisschen mehr wäre aber drin gewesen. In Runde eins lag ich sogar in Führung, fiel danach aber etwas zurück. Wäre das Rennen noch zehn Runden länger gegangen, hätte ich vielleicht sogar wieder zur Spitze aufschließen können. Der Zwischenfall mit Nicolas Beer war etwas brenzlig. Ich war auf der Geraden schneller und wollte mich neben ihn setzen. Ich musste auf die Wiese ausweichen und hatte bei der Rückkehr auf die Strecke Angst vor einer Berührung. Ich nehme ihm sein Manöver aber nicht übel, schließlich konnte ich die Position gewinnen. Beim dritten Rennen starten meine beiden Hauptkonkurrenten hinter mir. Auch diesmal sollte ein gutes Ergebnis möglich sein.“
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