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14.08.2011 - ADAC Formel Masters

Erster Formel ADAC-Sieg für Artem Markelov

Drittes Rennen, dritter Sieg: Für das Oscherslebener Team Motopark hat sich die
Reise zum Formel ADAC-Lauf an den Red Bull Ring in Österreich gelohnt. Doch
nach zwei Triumphen zuvor musste Kean Kristensen (16, DK) im dritten
Kräftemessen seinem Stallgefährten Artem Markelov (16, RUS) den Vortritt
lassen. Für den Kartaufsteiger aus Moskau war es der erste Sieg im Formel-
Rennsport. Dritter wurde mit Mario Farnbacher (19, Lichtenau) ein weiterer
Motopark-Pilot.

Keyfacts Rennen 3, Red Bull Ring, Österreich


Streckenlänge: 4.326 Meter
Wetter: sonnig, 30 Grad
Pole-Position: Kean Kristensen (Motopark)
Schnellste Rennrunde: Emil Bernstorff (Motopark), 1.38,068 Min.
Sieger: Artem Markelov (Motopark)

Ergebnis nach Bestrafung Wehrleins vorläufig


Kristensen ging als Sieger des vorangegangenen Laufs von der Pole-Position ins
abschließende dritte Rennen des Wochenendes, musste aber seinem Motopark-
Kollegen Emil Bernstorff noch in der ersten Runde den Vortritt lassen. Doch
wenig später verließ der 18 Jahre alte Brite die Ideallinie und musste seinen
Formel ADAC powered by Volkswagen im wilden Drift einfangen. Gleichzeitig
übernahm Wehrlein die Führung. In den folgenden Runden formierte sich hinter
ihm ein Motopark-Dreierpack mit dem wieder nach vorn gefahrenen Bernstorff
sowie Kristensen und Markelov. In der zwölften Runde kollidierten Wehrlein und
Bernstorff bei einem Angriffsversuch des Briten, der dabei von der Strecke
abkam und am Ende nur Elfter wurde. Wehrlein verteidigte seine Führung bis ins
Ziel, obwohl sich an seinem Auto die Lenkung durch den Zwischenfall um 30
Grad verzogen hat. Zu dem Zwischenfall sagte er: „Emil zog neben mich, aber
ich kann mich ja nicht in Luft auflösen.“ Die Rennkommissare sahen das anders
und schlossen Wehrlein aus der Wertung aus. Damit gingen die beiden
Tabellenbesten leer aus. Allerdings legte Wehrleins Team Mücke Motorsport
Berufung gegen die Entscheidung ein. Der Sieg wurde – zumindest vorläufig –
Markelov zugesprochen, der vom achten Platz gestartet war. Seine Freude
machte ihn fast sprachlos. „Ein fantastisches Rennen. Danke an mein Team“,
lautete sein kurzer Kommentar. Kristensen war nach zwei Siegen mit Rang zwei
zufrieden. „Artem war schneller als ich, daher bin ich nicht Kampflinie gefahren,
als er vorbeizog“, so der Däne. Platz drei ging an Mario Farnbacher, der mit viel
Luft nach vorn und hinten ein unspektakuläres Rennen erlebte.

Durchfahrtsstrafen für Müller, Tabellenspitze unverändert


In der Anfangsphase des Abschluss-Rennens auf dem Red Bull Ring kämpfte
auch Sven Müller (19, Bingen) um die Plätze auf dem Stockerl, doch wegen
mehrfachen Verlassens der Rennstrecke in Kurve eins wurden gleich zwei
Durchfahrtsstrafen gegen ihn verhängt. Damit blieb auch der Tabellendritte im 15.
Saisonlauf ohne Punkte. Wehrlein führt nach wie vor mit 236 Punkten vor
Bernstorff (224) und Müller (193). Markelov (171) ist Vierter, Kristensen Fünfter
(151).

Schöner Erfolg für Heimmannschaft Neuhauser Racing dank Gustav Malja


Wie Sieger Markelov fuhr auch Gustav Malja sein bisher bestes Ergebnis in der
Formel ADAC ein. Der 15 Jahre alte Schwede, der jüngste Fahrer im Feld,
erkämpfte für sich und die Lokalmatadoren von Neuhauser Racing einen starken
fünften Platz hinter dem Israeli Roy Nissany (RSC Mücke Motorsport). Auch Luca
Stolz (16, Brabach/URD Rennsport) und André Rudersdorf (15, Limburg/ma-con)
freuten sich über ihre bis dato größten Erfolge. Stolz wurde Sechster, Rudersdorf
Neunter.

Aufzeichnungen der Ereignisse auf „kabel eins“ und „SPORT1“


TV-Zusammenfassungen der Ereignisse auf dem Red Bull Ring zeigen „kabel
eins“ (15. August um 00.05 Uhr) sowie „SPORT1“ (20. August ab 13 Uhr).

Nächste Station EuroSpeedway Lausitz


Seine drei nächsten Rennen trägt die Formel ADAC vom 2. bis 4. September auf
dem EuroSpeedway Lausitz aus. Es ist das Heimspiel für die beiden Top-
Mannschaften Mücke Motorsport (Berlin) und ma-con (Unterspreewald).
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