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14.08.2011 - ADAC Formel Masters

Kristensen überflügelt erneut die Konkurrenz auf dem Red Bull Ring

Nach seinem Triumph beim gestrigen Auftaktrennen der Formel ADAC auf dem
Red Bull Ring legte Kean Kristensen nach: Mit einem Start-Ziel-Sieg strich der 16
Jahre alte Däne vom Team Motopark weitere 25 Punkte ein. Auf den Plätzen
zwei und drei folgten die Rivalen um die Tabellenspitze, Emil Bernstorff (18,
GB/Motopark) und Pascal Wehrlein (16, Worndorf/ADAC Berlin-Brandenburg).
Gesamtspitzenreiter Wehrlein kämpfte sich von Rang 13 nach vorn.

Keyfacts Rennen 2, Red Bull Ring, Österreich


Streckenlänge: 4.326 Meter
Wetter: sonnig, 22 Grad
Pole-Position: Kean Kristensen (Motopark)
Schnellste Rennrunde: Jason Kremer (RSC Mücke Motorsport), 1.37,143 Min.
Sieger: Kean Kristensen (Motopark)

Kristensen vom Start weg an der Spitze, Schlussattacke von Bernstorff


Der Sieg am Vortag bescherte Kristensen auch die Pole-Position für das zweite
Rennen auf dem Red Bull Ring. „Obwohl die Motordrehzahl zwischenzeitlich
gefährlich in den Keller ging, bin ich letztlich gut weggekommen. Ich zog nach
innen und behauptete mich an der Spitze“, so Kristensen. Weil sich hinter ihm
seine Motopark-Teamkollegen Mario Farnbacher (19, Lichtenau) und Bernstorff
duellierten, konnte sich der großgewachsene Skandinavier schnell absetzen.
Zwar schob sich Bernstorff schon in der zweiten Kurve der ersten Runde an
seinen Stallgefährten vorbei, doch Farnbacher versuchte zu kontern – letztlich
vergeblich. Im Anschluss knappste Bernstorff Zehntel für Zehntel des
zwischenzeitlich auf über zwei Sekunden angewachsenen Rückstand auf den
Spitzenreiter ab. „In der drittletzten Runde ist mir dann ein kleiner Fehler
unterlaufen und Emil war urplötzlich direkt hinter mir“, berichtete Kristensen.
„Gelbe Flaggen in der Schlussphase kamen mir entgegen. Als Emil mich in der
letzten Runde attackieren wollte, bremste ich hart in den Bereich hinein, und da
er mich nicht überholen durfte, musste auch er bremsen. Beim
Herausbeschleunigen habe ich dann wieder eine kleine Lücke herausfahren
können, die bis ins Ziel gereicht hat.“

Aufholjagden von Wehrlein und Müller mit packenden Zweikämpfen


Nachdem Farnbacher das Duell gegen Bernstorff verloren hatte, musste er sich mit
seinen ADAC Stiftung Sport-Förderkollegen Jason Kremer (16, Bonn/RSC Mücke
Motorsport) und Wehrlein auseinandersetzen. Auch hier zog Farnbacher trotz
massiver Gegenwehr den Kürzeren. Seine Widersacher überholten und setzten
sich ab. Wehrlein, der von Startplatz 13 gekommen war, schob sich dann auch
noch an Kremer vorbei auf den dritten Podestplatz. „Durch meine Aufholjagd mit
einigen Zweikämpfen waren meine Reifen ziemlich heruntergefahren. Dadurch
hatte ich am Ende alle Hände voll zu tun, Jason hinter mir zu halten. Mit dem
dritten Platz bin ich sehr zufrieden“, bilanzierte Wehrlein. Für Kartaufsteiger Kremer
war der vierte Platz sein bisher bestes Ergebnis im Formelrennsport. Mit
Respektabstand hinter Wehrlein und Kremer hatte sich Farnbacher mit Sven
Müller (19, Bingen/ma-con) auseinanderzusetzen. Müller hatte sich nach seinem
gestrigen Wertungsausschluss vom letzten Startplatz bis auf die sechste Position
vorgekämpft, an Farnbacher kam er aber nicht mehr vorbei.

Bernstorff holt in der Tabelle weiter auf


In der Gesamtwertung bleibt Wehrlein mit jetzt 236 Punkten weiter an der Spitze,
Verfolger Bernstorff rückte aber bis auf zwölf Punkte heran. Sven Müller
hingegen büßte trotz seiner bravourösen Aufholjagd an Boden ein. Der
Gesamtdritte hat 193 Punkte.

Auch Markelov zeigt Kämpferherz


Wie Wehrlein und Müller zeigte auch der Tabellenvierte Artem Markelov eine
beachtliche Aufholjagd. Der 16-jährige Russe vom Team Motopark musste
wegen eines Frühstarts eine Durchfahrtsstrafe antreten, die ihn ans Ende des
Feldes zurückwarf. Abgewinkt wurde er schließlich als Achter. Dabei profitierte er
auch von einem Vierkampf um Platz sieben, der für drei Fahrer kurz vor Schluss
in der Leitplanke endete. Einzig Luca Stolz sah von diesem Quartett das Ziel und
freute sich als lachender Vierter über die umkämpfte siebte Position.

Kristensen beim Abschlussrennen erneut auf Pole


Das dritte Rennen der Formel ADAC wird um 16.30 Uhr gestartet und beschließt
die Österreich-Premiere des ADAC Masters Weekend auf dem Red Bull Ring.
Polesitter ist erneut Rennsieger Kean Kristensen. Interessant wird sein, wie weit
die Aufholjäger Wehrlein, Müller und Markelov dann nach vorn kommen werden.
Live zu verfolgen ist der 15. Saisonlauf als Livestream auf der Homepage.
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