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10.07.2011 - Formel ADAC

Bernstorff siegt, Wehrlein Halbzeitmeister des ADAC Formel Masters

Nach einem bissig geführten Duell mit Tabellenführer Pascal Wehrlein (16,
Worndorf/ADAC Berlin-Brandenburg) entschied Emil Bernstorff (18, GB/Motopark)
das Sonntagsrennen des ADAC Formel Masters im Rahmen des ADAC Truck-
Grand-Prix für sich. Wehrlein wurde wegen zu harter Fahrweise von der
Rennleitung nachträglich aus der Wertung genommen, behauptete sich aber nach
dem zwölften von 24 Rennen weiter an der Tabellenspitze und ist damit inoffizieller
Halbzeitmeister. Mario Farnbacher (19, Lichtenau/ Motopark) beendete mit Rang
zwei vor Sven Müller (19, Bingen/ma-con) eine Durststrecke ohne Sektdusche.

Wie in den beiden Rennen am Samstag hieß das Startduell auch am Sonntag
Polesitter Wehrlein gegen Verfolger Bernstorff – und erneut hatte der Verfolger die
Nase beim Einbiegen in die Mercedes-Arena vorn. Und das trotz heftiger
Gegenwehr Wehrleins, der eine aggressive Kampflinie fuhr. Im Gegensatz zum
Vortag gelang es Bernstorff, sich im weiteren Verlauf vor dem drängenden
Hintermann zu behaupten. In der neunten der 17 Rennrunden berührten sich die
beiden Rivalen bei einem Versuch Wehrleins, die Spitze zu erobern. Aber erst
einen Umlauf später vollzog sich der erneute Führungswechsel. Doch nur weitere
drei Runden später kam Wehrlein in der NGK-Schikane weit von der Ideallinie ab,
Bernstorff schlüpfte wieder vorbei und auch Farnbacher schickte sich an, in die
entstandene Lücke zu stoßen. Wehrlein schmiss jedoch die Tür zu und fuhr dabei
gegen Farnbachers Frontflügel. Wehrlein, der nach seinem Startmanöver bereits
verwarnt worden war, wurde schließlich aus der Wertung genommen. Nach fünf
Siegen in Folge blieb der Tabellenführer als Elfter erst zum zweiten Mal in diesem
Jahr punktelos.

Bernstorff bejubelte hingegen seinen dritten Saisonsieg, der ihn auf den zweiten
Tabellenplatz vorspülte. Mit 191 Punkten liegt er zur Saisonhalbzeit 30 Zähler
hinter Wehrlein. Gesamtdritter ist Sven Müller (185 Punkte), der im
Abschlussrennen seinen einzigen Pokal in der Eifel eroberte. „Das war ein
schwieriges Wochenende für mich, da wir nicht die richtige Abstimmung gefunden
haben. Ich habe mich bei den Rennen darauf konzentriert, keine Fehler zu
machen. Das hat sich insbesondere heute ausgezahlt und mich aufs Podest
gebracht, als Vorderleute gestrauchelt sind“, bilanzierte Müller.

Das breiteste Lächeln auf dem Podest zeigte Mario Farnbacher. Nach einem
Saisonstart unter dem Motto Pleiten, Pech und Pannen durfte der Förderpilot der
ADAC Stiftung Sport endlich mal wieder auf dem Podest mit Sekt duschen. „Ich
weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin so glücklich. Vor allem Danke an mein
Team Motopark für die Unterstützung in den letzten Wochen. Ich hoffe, das
Rennen war ein gutes Omen für die zweite Saisonhälfte“, so Farnbacher.

Vierter im Sonntagsrennen wurde der Tabellenvierte Artem Markelov (16,
Motopark). Der Moskowiter lag lange auf Podiumskurs, kam aber von der Strecke
ab und fiel hinter Müller zurück. Kean Kristensen (16, DK/Motopark) komplettierte
die Top 5. TV-Zusammenfassungen der Ereignisse auf dem Nürburgring zeigen
„kabel eins“ (11. Juli, 00.05 Uhr) sowie „SPORT1“ (13. Juli, 23.15-23.45 Uhr, und
17. Juli, 09.00-10.00 Uhr). Die nächste Station des ADAC Formel Masters ist das
Österreich-Gastspiel auf dem Red Bull Ring vom 12. bis 14. August.
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