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26.04.2023 - ADAC Racing Weekend

Dritte Saison des ADAC Racing Weekend startet in Hockenheim

  • Sechs Rennserien treten auf den Hockenheimring an
  • Insgesamt 13 Rennen stehen auf der Agenda
  • Buntes Programm von historischen Fahrzeugen bis zu Prototypen

München. Am kommenden Wochenende (28. bis 30. April) geht das ADAC Racing Weekend in Hockenheim in seine dritte Saison. Die beliebte Plattform, die für Breitensportler und semi-professionelle Rennserien geschaffen wurde, überzeugt durch ihre Mischung unterschiedlicher Motorsport-Kategorien: Neben dem GTC Race, der Spezial Tourenwagen Trophy (STT), den Tourenwagen Legenden, den Tourenwagen Classic und dem ADAC Tourenwagen Junior Cup rundet beim Saisonauftakt der Prototype Cup Germany das Programm ab. Alle Rennen können im kostenlosen Live-Stream unter youtube.com/adacmotorsports verfolgt werden; die Übertragung startet am Samstag und am Sonntag jeweils um 9:30 Uhr.

Das GTC Race wird mit mehr als 30 Fahrzeugen antreten, darunter über 20 GT4-Boliden. Insbesondere für junge Rennfahrer ist die GT4-Kategorie interessant, denn der Beste von ihnen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren bekommt zwei kostenlose Saisons in einem GT3-Fahrzeug. 2023 setzte sich Julian Hanses in der eigens dafür durchgeführten Sichtung durch, er bewegt nun einen Audi R8 LMS GT3. Üblicherweise teilt er sich den Audi mit Finn Zulauf, der in sein zweites Jahr als Förderpilot geht. Doch Zulauf muss das Rennwochenende von Hockenheim aufgrund von Abiturprüfungen auslassen. Bekanntester Name in der Liste der aktuellen GT4-Piloten ist der Youtuber Felix von der Laden, der zusammen mit Yves Volte einen Toyota GR Supra GT4 steuert.

In der STT weht 2023 ein neuer Wind, denn Uwe Alzen, Champion der vergangenen drei Jahre, hat die Trophy verlassen; als einer der neuen Favoriten dürfte nun Dauerbrenner Jürgen Bender (Corvette C7 GT3-R) gelten. In der Division 5 wurde eine TCR-Klasse ins Leben gerufen, um den Teilnehmern der ehemaligen ADAC TCR Germany eine neue Heimat zu geben. „Wir sind stolz und glücklich, dass der ADAC die STT ausgewählt hat, um die ADAC TCR Germany weiterleben zu lassen und werden alles geben, damit sich die TCR-Teams und -Fahrer bei uns wohlfühlen“, so Rolf Krepschik, Serienorganisator der STT. Ebenfalls neu: Die beiden Rennen der STT gehen über jeweils 40 Minuten und beinhalten einen Pflichtboxenstopp.

Attraktive historische Fahrzeuge gibt es bei den Tourenwagen Legenden und deren Schwesterserie Tourenwagen Classic. In Hockenheim werden bei den Tourenwagen Legenden unter anderem die Zwillinge Dennis und Marc Busch mit dem Ford Sierra RS500 Cosworth erwartet, der mit Alain Ferté 1989 zwei DTM-Läufe auf der Nürburgring-Nordschleife gewinnen konnte. Yannik Dinger kommt mit einem BMW 328i E36, einer Replika des damaligen STW-Renners. Die Besonderheit: Der Wagen des Debütanten fährt mit Bio-Ethanol. Die beiden ehemaligen DTM-Stars Klaus Ludwig (Mercedes 190 E 2.5-16 Evo II) und Altfrid Heger (Audi V8 DTM und Porsche 911 GT3 Cup) starten sogar bei den Tourenwagen Legenden und den Tourenwagen Classic.

Im ADAC Tourenwagen Junior Cup wird Leon Arndt (VW up! GTI), der im Vorjahr nur knapp Elias Olsen unterlegene Vize-Champion, einen neuen Anlauf auf den Titel wagen. Er trifft unter anderem auf Linus Hahne (VW up! GTI), der sich 2022 nur drei Zähler hinter Arndt auf Rang drei der Abschlusstabelle einreihen musste. In der Tourenwagen-Nachwuchsserie sind alle Fahrer mit einem identischen VW up! GTI am Start und absolvieren meist ihre ersten Schritte im Automobilsport.

Als zusätzliches Highlight konnte der Veranstalter MSC Weingarten für das kommende Wochenende den Prototype Cup Germany auf die ehemalige Formel-1-Strecke holen. Die knapp eine Stunde langen Rennen mit den 950 Kilogramm leichten und 455 PS starken LMP3-Prototypen können allein oder zu zweit bestritten werden. Teams wie die im Nachwuchsformelsport erfolgreichen Mannschaften BWT Mücke Motorsport oder Koiranen Kemppi Motorsport haben mittlerweile den Weg in den Prototypen-Sport gefunden, der auch aufgrund der Teilnahme vieler Hersteller an den 24 Stunden von Le Mans aktuell einen Boom erlebt.

Der Prototype Cup Germany läutet das Wochenende mit dem ersten freien Training am Freitag um 9:05 Uhr ein; das erste Qualifying der STT beschließt Tag eins von Hockenheim. Am Samstag steht um 9:05 Uhr das erste Qualifying des ADAC Tourenwagen Junior Cup als Punkt eins in der Agenda, bevor exakt acht Stunden später der Zieleinlauf des GT60 powered by Pirelli den zweiten Tag beendet. Auch der Sonntag beginnt wieder um 9:05 Uhr mit einem Qualifying des ADAC Tourenwagen Junior Cup. Für den Abschluss des Wochenendes sorgt planmäßig um 17:10 Uhr das Fallen der Zielflagge beim zweiten Lauf der STT.
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Bilder

Start frei für das GTC Race mit dem GT60 powered by Pirelli und den beiden GT Sprints. (Foto: GTC Race)

26.04.2023 - ADAC Racing Weekend

Start frei für das GTC Race mit dem GT60 powered by Pirelli und den beiden GT Sprints. (Foto: GTC Race)

Start frei für das GTC Race mit dem GT60 powered by Pirelli und den beiden GT Sprints. (Foto: GTC Race)

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Start frei für das GTC Race mit dem GT60 powered by Pirelli und den beiden GT Sprints. (Foto: GTC Race)

Der Kampf Leon Arndt gegen Linus Hahne im ADAC Tourenwagen Junior Cup geht in die nächste Runde. (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

26.04.2023 - ADAC Racing Weekend

Der Kampf Leon Arndt gegen Linus Hahne im ADAC Tourenwagen Junior Cup geht in die nächste Runde. (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

Der Kampf Leon Arndt gegen Linus Hahne im ADAC Tourenwagen Junior Cup geht in die nächste Runde. (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

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Der Kampf Leon Arndt gegen Linus Hahne im ADAC Tourenwagen Junior Cup geht in die nächste Runde. (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

Jürgen Bender möchte mit seiner Corvette den Platz von Dauersieger Uwe Alzen einnehmen. (Foto: STT)

26.04.2023 - ADAC Racing Weekend

Jürgen Bender möchte mit seiner Corvette den Platz von Dauersieger Uwe Alzen einnehmen. (Foto: STT)

Jürgen Bender möchte mit seiner Corvette den Platz von Dauersieger Uwe Alzen einnehmen. (Foto: STT)

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Jürgen Bender möchte mit seiner Corvette den Platz von Dauersieger Uwe Alzen einnehmen. (Foto: STT)




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