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19.10.2026 - ADAC Racing Weekend

Ereignisreiche Rennen beim Saisonfinale

  • Erster STT-Triumph für Lamborghini-Pilot Michael Golz
  • Finn Niklas Wollnik feiert ersten Erfolg im ADAC Tourenwagen Junior Cup
  • Drei Siege für Alexander van der Lof am Nürburgring

München. Beim Finale des ADAC Racing Weekend am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring wurde einiges geboten. In der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) siegten einmal Jürgen Alzen / Timo Scheibner (BMW M4 GT3) und einmal Michael Golz (Lamborghini Huracán GT3 Evo), während im ADAC Tourenwagen Junior Cup Moritz Groneck und Finn Niklas Wollnik (beide VW up! GTI) gewinnen konnten. Die drei Läufe der NK HARC 82-90 wurden zur Beute von Alexander van der Lof (BMW E30 M3 Group A), im Belcar Historic Cup hießen die Sieger Tim Kuijl (BMW E36 325i) und Luc Moortgat (Porsche 964). Schließlich wurden noch drei verschiedene Gleichmäßigkeitswettbewerbe ausgetragen. In der VFV GLPpro triumphierten in den drei verschiedenen Klassen Raphael Zabel (Van Diemen RF82), Hans Limpert (BMW E36 M3) und Stephan Schaade (Ford Escort RS2000 Cup), die DMV Formel Vau sah zweimal Kenneth Schlienz (Fuchs) ganz vorne und der einzig ausgefahrene Durchgang des Tourenwagen & GT Revival ging an Yannik Dinger (BMW E36 328i).

Alzen / Scheibner zweimal auf dem Podium
Am Start von Lauf eins der STT münzten Alzen / Scheibner ihre Pole Position in die Führung um und setzten sich schnell von Verfolger Golz ab. Der wiederum duellierte sich in der Anfangsphase mit Martin Zander (Audi R8 LMS Evo II). Auch nach dem obligatorischen Boxenhalt wurde das Team Alzen / Scheibner noch als Spitzenreiter notiert, während Golz sich vor Zander halten konnte. In dieser Reihenfolge kreuzten sie auch den Zielstrich. In zweiten Heat auf nasser Piste stritten sich Alzen / Scheibner und Peter Terting (Porsche GT4 RS) in den Anfangsrunden um den ersten Platz, bis Alzen / Scheibner sich drehten und Terting ziehen lassen mussten. Schließlich wurde der GT4-Pilot als Erster abgewinkt; da er beim Boxenhalt aber rückwärts fuhr und dafür eine 30-Sekunden-Strafe erhielt, fiel er hinter Golz und vor Alzen / Scheibner auf Rang zwei zurück. Der neue Meister der STT heißt Roland Hertner (Hyundai i30 TCR), der über die Saison verteilt die meisten Punkte sammelte.

STT soll auch Heimat für Prototypen und Eigenbauten werden
Unabhängig vom Saisonfinale hat sich Rolf Krepschik als Promoter der STT bereits Gedanken zur Saison 2027 gemacht. „Wir wollen wieder näher an die ursprüngliche Idee der STT rücken, die sich lange durch die Vielfalt der Fahrzeuge ausgezeichnet hat. Außerdem wollen wir als Rennserie moderner und interessanter werden und den Fans mehr Action auf der Strecke bieten. Ich möchte zeigen, dass die alte Dame STT, die in diesem Jahr 40 Jahre alt geworden ist, kein bisschen ihrer Attraktivität verloren hat.“ Deshalb sollen die beiden Sonderklassen 1a und 2a ab 2027 eine eigene Wertung erhalten; aktuell sind sie noch Teil der Divisionen 1 und 2. „Es sind Klassen für Eigenbauten und Prototypen. Sie dürfen aber ein Leistungsgewicht von 1,6 Kilogramm pro PS nicht unterschreiten, denn das ist in unserem Reglement festgeschrieben.“ Krepschik hofft unter anderem auf LMP3-Renner der Generationen eins und zwei. Einer, der diesen Weg bereits in 2026 gegangen ist, ist Thomas Ambiel, der mit seinem Duqueine D08 in Spa-Francorchamps sein Debüt in der STT gab und auch am Nürburgring wieder antrat.

Groneck mit Sieg und Rang zwei Meister
Wollnik übernahm zu Beginn von Rennen eins des ADAC Tourenwagen Junior Cup Platz eins, fand sich aber direkt unter Druck von Groneck. Nach einer Safety-Car-Phase versuchte Groneck weiter, sich die Führung zu angeln, hatte mit seinem Plan Erfolg und brachte Rang eins sicher nach Hause. Hinter ihm freute sich Wollnik über Position zwei, gefolgt von Noah Beckmann (VW up! GTI). Im zweiten Durchgang drehte Alex Mohr (VW up! GTI) sich nach einem engen Duell mit Groneck um die Spitze; letztgenannter fand sich danach in einem intensiven Zweikampf mit Wollnik um den Sieg wieder. Groneck gab alles, doch Wollnik konnte am Ende einen Vorsprung von 0,001 Sekunden ins Ziel retten und seinen ersten Triumph im ADAC Tourenwagen Junior Cup bejubeln. Aber auch Groneck strahlte, er sicherte sich mit Rang zwei den Meistertitel im ADAC Tourenwagen Junior Cup. Dritter beim Finallauf wurde Linus Parbel (VW up! GTI).

Alexander van der Lof in der NK HARC 82-90 nicht zu bezwingen
Die NK HARC 82-90 hatte in der Eifel ein Programm von drei Rennen. Alexander van der Lof setzte sich in Heat eins schon am Start an die Spitze und verschaffte sich direkt einen Vorsprung auf den Rest des Feldes. Auch ein Fehler gegen Rennmitte, der ihn kurzzeitig an die vierte Stelle zurückwarf, brachte seinen Erfolg nicht in Gefahr. Hinter ihm erreichten Rob de Laat (Opel Ascona B 1900) und Shirley van der Lof Buurman (BMW E30 325i Group A) die Ziellinie. In Lauf zwei legte Alexander van der Lof seinen zweiten Sieg nach, dieses Mal gefolgt von Shirley van der Lof Buurman und Niek Bouman (BMW E30 325i Group A). In Durchgang drei empfing Regen die Teilnehmer, doch Alexander van der Lof störte dies nicht. Bouman schob sich in den ersten Runden auf den zweiten Rang und behielt diesen ebenso wie Alexander van der Lof den Platz an der Sonne. P3 sicherte sich Yannick Rehorst (Mazda MX-5).

Spannender historischer Rennsport im Belcar Historic Cup
Der erste Heat des Belcar Historic Cup begann mit einer souveränen Führung von Tim Kuijl, während Wim Kuijl (Ford Capri 3100 RS) sich aus der letzten Startreihe zunächst durch das gesamte Feld arbeiten musste. Nach einer Runde war er Zweiter, machte Jagd auf Tim Kuijl und überholte ihn wenig später. Gut fünf Minuten vor Rennende wurde der Leader plötzlich langsamer und bog zum Stopp in die Box ein, so dass Tim Kuijl die Spitze erbte. Evertjan Alders (BMW E36 325i) sah die Zielflagge hinter Tim Kuijl als Zweiter, Moortgat eroberte nach einer Anfangsphase, in der er einige Positionen verlor, noch den dritten Platz. Im zweiten Lauf gewann Moortgat klar vor Tim Kuijl und Samuel Verheggen (Mercedes 190 2,5 16V Evo).

Wer fährt die gleichmäßigsten Rundenzeiten?
In der VFV GLPpro Formel- und Sportwagen war Zabel der beste Teilnehmer. Johannes Holl (Opel Lotus MK2) und Jürgen Bukoitz (Formel Renault) reihten sich auf den Plätzen zwei und drei ein. Die VFV GLPpro Tourenwagen 1 wurde zur Beute von Limpert, der Tymoteusz Rusinek (BMW E36 328i) und Oliver Neidull (Porsche 911 Carrera 3,0) auf die folgenden Positionen verwies. In der Wertung Tourenwagen 2 der VFV GLPpro siegte Schaade vor Dirk Stützer (Ford Escort RS2000 MK5) und Christopher Heid (Audi 80). Schaade war mit 89 Punkten über alle Klassen betrachtet der beste GLPpro-Starter. In der DMV Formel Vau lautete die Reihenfolge an der Spitze in der ersten Prüfung Schlienz vor Klaus Lantenhammer (Autodynamics) und Heike Volk (Hick), in der zweiten Prüfung setzte sich Schlienz erneut durch, dieses Mal vor Uwe Ahlers (Fuchs) und Andreas Mundt (Killroy). Beim Tourenwagen & GT Revival fuhr Dinger die gleichmäßigsten Runden, gefolgt von Jens Sturhan (BMW 235i) und Tom Itte (Porsche 968 CS). Die zweite Prüfung konnte nicht absolviert werden, da eine großflächige Ölspur am Samstag für eine Pause von mehreren Stunden sorgte und unter anderem den Einsatz von Spezialfahrzeugen nötig machte. Aus dem gleichen Grund mussten am Samstag auch die beiden Rennen der Porsche Club Historic Challenge (PCHC) abgesagt werden.
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Bilder

Michael Golz feiert seinen ersten Sieg in der STT (Foto: STT)

19.10.2026 - ADAC Racing Weekend

Michael Golz feiert seinen ersten Sieg in der STT (Foto: STT)

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Michael Golz feiert seinen ersten Sieg in der STT (Foto: STT)

Enger geht es nicht: Finn Niklas Wollnik (rechts) gewinnt mit 0,001 Sekunden Vorsprung vor Moritz Groneck (links) im ADAC Tourenwagen Junior Cup (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

19.10.2026 - ADAC Racing Weekend

Enger geht es nicht: Finn Niklas Wollnik (rechts) gewinnt mit 0,001 Sekunden Vorsprung vor Moritz Groneck (links) im ADAC Tourenwagen Junior Cup (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

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Enger geht es nicht: Finn Niklas Wollnik (rechts) gewinnt mit 0,001 Sekunden Vorsprung vor Moritz Groneck (links) im ADAC Tourenwagen Junior Cup (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

Moritz Groneck ist Meister im ADAC Tourenwagen Junior Cup (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

19.10.2026 - ADAC Racing Weekend

Moritz Groneck ist Meister im ADAC Tourenwagen Junior Cup (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)

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Moritz Groneck ist Meister im ADAC Tourenwagen Junior Cup (Foto: ADAC Tourenwagen Junior Cup)




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