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10.07.2011 - ADAC GT Masters

Wirth/Frankenhout feiern Mercedes-Debütsieg im ADAC GT Masters

Das ADAC GT Masters begeisterte die Fans beim grossen Motorsport-
Volksfest im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring auch
am Sonntag. Nach einem turbulenten Rennen feierten Andreas Wirth (26,
Heidelberg) und Christiaan Frankenhout (29, Niederlande) vom Team HEICO
MOTORSPORT vor 212.000 Zuschauern am Wochenende den ersten
Triumph des Mercedes-Benz SLS AMG in der „Liga der Supersportwagen“.
Der amtierende Champion Albert von Thurn und Taxis (28, Regensburg)
erkämpfte sich zusammen mit Philip Geipel (24, Plauen) im Reiter-
Lamborghini Gallardo Platz zwei. In einem packenden Zieleinlauf eroberten
Dominik Baumann (18) und Hari Proczyk (35, beide Österreich) im HEICOMOTORSPORT-
Mercedes-Benz SLS AMG den letzten Platz auf dem
Treppchen.

Das Rennen am Sonntag startete vor einer Traumkulisse mit einer
Schrecksekunde. In der vierten Runde verunfallte Alex Plenagl (22,
Ebersberg) in der Zieleingangskurve mit seinem BMW ALPINA B6 aus dem
LIQUI MOLY Team Engstler. Der Nachwuchspilot überstand den Unfall
unverletzt. An der Spitze führte währenddessen Peter Kox (47, Niederlande)
im Reiter-Lamborghini vor seinem von der Pole-Position gestarteten
Teamkollegen Johannes Stuck (24, Österreich). Die Reihenfolge an der Spitze
blieb bis zum Plichtboxenstopp unverändert. Kurz nach dem Fahrerwechsel
konnte jedoch Mercedes-Pilot Andreas Wirth nach einem Fahrfehler von Marc
A. Hayek (40, Schweiz), dem Teamkollegen von Kox, die Führung
übernehmen. Während Wirth sich souverän an der Spitze behauptete und
schliesslich 14,7 Sekunden vor dem Lamborghini von Albert von Thurn und
Taxis/Philip Geipel siegte, fiel Hayek bis auf Rang neun zurück. Spannend bis
zum Schluss war der Kampf um Platz drei. Erst in den vorletzten Runde
kämpften sich Dominik Baumann/Hari Proczyk am ABT-Audi R8 von Luca
Ludwig(22, Bonn)/Christopher Mies (22, Heiligenhaus) vorbei, die vor ihren
Teamkollegen Christer Jöns (23, Ingelheim)/Jens Klingmann (20, Leimen)
Vierte wurden. Platz sechs belegte nach einer starken Aufholjagd aus der
letzten Startreihe das Callaway-Corvette-Duo Diego Alessi (39, Italien)/Daniel
Keilwitz (21, Villingen). Die beiden Stuck-Brüder Ferdinand und Johannes
schieden nach einem technischen Defekt mit ihrem Reiter-Lamborghini
Gallardo aus, dürfen sich aber dennoch über den Titel des Halbzeitmeisters
freuen.

„Christiaan hatte einen super Start vom neunten Platz und war nach der
ersten Runde bereits Dritter“, freute sich Andreas Wirth nach seinem vierten
Sieg im ADAC GT Masters in der Eifel. „Ich konnte mich in der zweiten
Rennhälfte darauf konzentrieren den Sieg nach Hause zu fahren. Nun haben
wir auch wieder gute Chancen in der Meisterschaft.“ Für Frankenhout wurden
die letzten Minuten vor seinem ersten ADAC GT Masters-Triumph zur
Nervenprobe: „Nachdem wir in Führung lagen waren das die 20 spannendsten
Minuten meines Lebens.“

In der Amateurwertung baute Marc A. Hayek seine Tabellenführung mit dem
vierten Saisonsieg weiter aus. Jochen Krumbach (40, Eschweiler) eroberte bei
der ADAC GT Masters-Premiere des HARIBO TEAM MANTHEY im Porsche
911 Platz zwei vor Markenkollege Swen Dolenc (43, Maulbronn) aus dem
Team FACH AUTO TECH.

Ex-Formel 1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen (44, Monaco) begeisterte mit dem
vierten Platz in der ersten Rennhälfte die Fans. Ein Kontakt von Teamkollege
Sven Hannawald (36, München) mit einem Konkurrenten in der Schlussphase
verhinderte erste Meisterschaftspunkte des Callaway-Corvette-Duos. Der
früheren Formel 1 und DTM-Fahrer Markus Winkelhock (31, Berglen-
Steinach) belegte im Audi R8 des 9Elf Team Dutt Motorsport zusammen mit
Pierre von Mentlen (Schweiz) nach einer Durchfahrtsstrafe Rang 21. Eine
Position davor wurden die bisherigen Tabellenführer Alexandros Margaritis
(26, Köln) und Dino Lunardi (32, Frankreich) gewertet, die nach einer
Zeitstrafe mit ihrem BMW ALPINA B6 aus dem LIQUI MOLY Team Engstler
punktelos blieben.

Alle 16 Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2011 wieder vom frei
empfangbaren TV-Sender kabel eins samstags und sonntags um 11.45 Uhr
live in Deutschland, Österreich und in der Schweiz übertragen. Der
Sportsender SPORT1 sendet Highlights des ADAC GT Masters vom
Nürburgring im ADAC Masters Weekend-Magazin am 17. Juli um 09.30 Uhr.
Das nächste ADAC GT Masters Rennen findet vom 12. bis 14. August im
Rahmes des ADAC Masters Weekend auf dem Red Bull-Ring in Österreich
statt.

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