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03.11.2011 - ADAC GT Masters

ALPINA - Tradition verpflichtet

Der BMW ALPINA B6 ist nicht nur aufgrund seiner giftgrünen Lackierung ein
Blickfang im ADAC GT Masters. Die Fahrer des bulligen Coupés aus dem
Allgäu sitzen in dem aktuellen Meisterauto der „Liga der Supersportwagen“ in
erhabener Position. Mit seiner stattlichen Höhe überragt der B6 alle
Fahrzeuge der Gegner. Motorsport mit großen Coupés hat bei ALPINA eine
lange Tradition. Nach 20-jähriger Abstinenz vom Rennsport kehrte der kleine
Automobilhersteller 2009 mit dem auf dem 6er-Modell von BMW basierenden
B6 auf die Rennstrecke zurück und feierte mit dem Gewinn des ADAC GT
Masters 2011 durch den früheren DTM-Piloten Alexandros Margaritis (28,
Köln) und Dino Lunardi (33, F) den bisher größten Erfolg seit dem Comeback
im Motorsport.

Rennsportlegenden wie Stuck, Lauda und Hunt starteten für ALPINA


Als ALPINA-Chef Andreas Bovensiepen erstmals von dem GT3-Reglement
des Automobilweltverbandes FIA hörte, nach dem auch das ADAC GT
Masters ausgetragen wird, war der Ex-Rennfahrer sofort begeistert. „Das war
eine ideale Gelegenheit für uns, an die ALPINA-Tradition anzuknüpfen,
Motorsport mit großen Coupés zu betreiben. In einer Fahrzeugklasse gegen
Hersteller wie Ferrari, Lamborghini und Porsche anzutreten, ist natürlich auch
sehr gut für das Markenimage.“ ALPINA-Rennwagen haben einen legendären
Ruf. In den Jahren 1970, 1973 und 1977 gewann ALPINA die Tourenwagen-
Europameisterschaft neben vielen weiteren Titeln und Einzelerfolgen.
Gesteuert wurden die Rennwagen aus dem Allgäu von Rennsportgrößen wie
James Hunt, Jacky Ickx, Niki Lauda und auch von Hans-Joachim „Striezel“
Stuck, dessen Söhne Ferdinand und Johannes mit ALPINA in diesem Jahr im
ADAC GT Masters bis zum Finalwochenende um den Titel kämpften. An den
Plänen, mit dem BMW ALPINA B6 Motorsport zu betreiben, gab es allerdings
Anfangs auch Zweifel. „Viele haben uns abgeraten mit der Begründung, dass
der BMW 6er nicht für den Rennsport geeignet ist“, erinnert sich Bovensiepen.
„Wir haben dann mit sehr überschaubarem Aufwand ein Windkanalmodell
gebaut. Die vorläufigen Daten waren sehr beeindruckend, daher haben wir
den Plan weiterverfolgt.“ Denn obwohl der BMW ALPINA sehr stämmig auf
der Rennstrecke steht, ist das Coupé aerodynamisch ausgefeilt. „Ich bin
überzeugt davon, dass der B6 das Fahrzeug mit der besten Aerodynamik in
der GT3-Klasse ist.“

BMW ALPINA eines der erfolgreichsten Fahrzeuge im ADAC GT Masters


Im ADAC GT Masters hat der BMW ALPINA bereits mehrfach seine Klasse
beweisen. In der Premierensaison 2009 nahm ALPINA nur an drei
Veranstaltungen teil, siegte dabei aber in drei von sechs Rennen. Insgesamt
feierte der B6 im ADAC GT Masters bisher neun Siege und startete in sieben
Rennen von der Pole Position. Gebaut werden die ALPINA-Rennwagen in
einer geräumigen und modernen Motorsportabteilung, einige hundert Meter
vom ALPINA-Werk in Buchloe entfernt. Dennoch sind Rennsport und
Serienfertigung eng miteinander verzahnt und nutzen gemeinsame
Ressourcen und Mitarbeiter. Zur Motorsportabteilung, die auch die
Rennsportkunden von ALPINA betreut, gehört auch eine eigene
Konstruktionsabteilung. Bei der Konstruktion des B6 GT3 profitierte ALPINA
von der engen Anknüpfung an die Serie. „Der BMW ALPINA B6 GT3 wurde
wie die Serienfahrzeuge komplett per CAD (Computer unterstütztes Design)
entwickelt. Da wir alle Daten im Computer haben, können wir bei
Weiterentwicklungen schnell reagieren.“ Das machte sich ALPINA im Winter
zunutze, als die Allgäuer die Evo-Version des B6 entwickelten. Für die Saison
2011 überarbeitete ALPINA den B6 umfangreich und tauschte unter anderem
die bisherige Achillesverse des B6, den Motor, aus. „Der 4,4-Liter-V8-Motor
mit Kompressoraufladung, den wir zu Anfang verbaut haben, war zu
kompliziert für den Einsatz im Motorsport. Wir haben den Motor dann
insbesondere auch im Hinblick auf Langstreckeneinsätze gegen einen
robusten 5-Liter-V8-Saugmotor getauscht.“ Der Motorwechsel zahlte sich aus.
Auf dem Weg zum Titel lief der ALPINA-V8 von Margaritis und Lunardi wie ein
Uhrwerk. „Wir waren mit unserem Auto schon zu Saisonbeginn gut aussortiert
und sind erfolgreich in die Saison gestartet, das hat den Grundstein für
unseren Erfolg gelegt“, blickt Bovensiepen zurück.

Gut vorbereitet ist der Fahrzeughersteller aus dem Allgäu nicht nur auf der
Rennstrecke, ALPINA dürfte auch in Sachen Meisterfeier gut aufgestellt sein.
Denn neben der Produktion exklusiver Automobile ist ein Weinhandel zweiter
Geschäftszweig von ALPINA. Mehr als eine Million Flaschen mit edlen
Tropfen lagern bei ALPINA, damit dürften auf der Meisterfeier die Getränke
nicht knapp werden.

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