- Fahrzeuge von vier Marken aussichtsreich im Titelkampf
- Tabellenführer Denny Berndt will den nächsten Laufsieg
- Sonntagsrennen live bei SPORT1 im Free-TV
München. Vorhang auf für die vorletzte Runde der ADAC GT4 Germany 2026. Schauplatz dafür ist der Sachsenring in der Nähe von Chemnitz. Der spektakuläre 3,645 Kilometer lange Kurs zählt zu den absoluten Lieblingsstrecken der Rennfahrer – und dort wollen die Titelaspiranten wichtige Punkte sammeln, um sich vor dem Finale Mitte Oktober auf dem Hockenheimring in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Die Top Drei der Tabelle liegen allesamt innerhalb von lediglich 14 Zählern. Ganz oben im Klassement stehen Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport). Doch die zweitplatzierten Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) sowie die dritten Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) wollen dem Porsche 718 Cayman GT4-Duo die Führung streitig machen. Das verspricht natürlich einiges an Spannung. Wie üblich startet die ADAC GT4 Germany im Rahmenprogramm der DTM. Tickets für den Sachsenring gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. SPORT1 überträgt das Sonntagsrennen von 15:00 bis 16:30 Uhr live im Free-TV und das Samstagsrennen ab 15:05 Uhr im Livestream auf SPORT1.de. Auch ServusTV On zeigt die Rennen im Stream. Auf Joyn und dem ADAC Motorsport-Kanal youtube.com/adacmotorsports werden neben den Rennen zusätzlich die Qualifyings am Samstag ab 9:00 Uhr live übertragen.
Berndt/Robinson kommen mit ordentlich Rückenwind nach Sachsen. Die Porsche-Fahrer gewannen zuletzt das Sonntagsrennen auf dem Nürburgring. „Ich freue mich auf die recht kurze Anfahrt“, erklärt der Berliner Berndt. „Auf dem Sachsenring ist der Zuschauerzuspruch immer grandios. Davon lebt unser Sport. Wir wollen alles tun, um den Besuchern ein tolles Wochenende zu bieten. Es gilt vor allem auf die Reifen zu achten. Unser sportliches Ziel ist das Podium und somit so viele Punkte wie möglich mitzunehmen.“
Mit nur sechs Punkten Rückstand treten Springob/Gogollok am Sachsenring an. Auch sie waren im Aston Martin Vantage AMR GT4 zuletzt auf dem Nürburgring erfolgreich. Für ihr Einsatzteam EastSide Motorsport ist der Sachsenring immer ganz speziell, da die Mannschaft aus dem nahegelegenen Crimmitschau ihr Heimspiel feiert und somit viele Gäste vor Ort hat. „Der Sachsenring sollte uns vom Layout her sehr gut liegen, da er viele langgezogene und schnelle Kurven aufweist. Wir gehen mit einer guten Ausgangslage ins Wochenende und möchten vom Jäger zum Gejagten werden – sprich als Tabellenführer abreisen. Am besten gelingt uns das mit Podiumsplatzierungen“, ist Gogollok hoch motiviert. „Es ist immer schön, das Heimrennen des Teams zu erleben. Denn es gibt viele Gäste, die uns anfeuern werden. Auch einer meiner Partner kommt ganz aus der Nähe der Strecke. Somit wird es viele Emotionen zu spüren geben. Das spornt gleich noch mehr an.“
Den Tabellendritten Piana/Sylvestersson fehlen im BMW M4 GT4 lediglich 14 Punkte auf die Spitze. Insbesondere Piana blickt immer wieder gerne auf den Sachsenring, auf dem er im Vorjahr das Sonntagsrennen gewann. Seine Glanzleistung mit unzähligen Überholmanövern im Jahre 2023 bewertet er weiterhin als eines der besten Rennen seiner Karriere. Ebenfalls noch aussichtsreich im Titelrennen der ADAC GT4 Germany liegen die Viert- und Fünftplatzierten der Tabelle. Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport, Porsche) haben 27 Punkte Rückstand. Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) fehlen im Toyota GR Supra GT4 nur 31 Zähler nach ganz vorne. Somit befinden sich Fahrzeuge von vier unterschiedlichen Marken auf den ersten fünf Positionen im Gesamtklassement, was nicht nur für die Ausgeglichenheit in der ADAC GT4 Germany spricht, sondern auch spannende und abwechslungsreiche Rennen erwarten lässt.